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Latein

Fachseminar Latein „Lehren heißt, ein Feuer entfachen, und nicht, einen leeren Eimer füllen.“ Heraklit

 

Die Ausbildung im Fachseminar Latein baut auf den an der Universität erworbenen Kenntnissen im Fach Latein auf und bildet die Referendarinnen und Referendare kompetenzorientiert in Didaktik und Methodik (Lernprozessgestaltung, Nachhaltigkeit des Lernens, Entwicklung als Lehrkraft) aus.

Die Ausbildung gliedert sich diesbezüglich in vier Phasen. Die zeitliche Abfolge der didaktisch und methodisch relevanten Themen orientiert sich an den Vorgaben des Kerncurriculums sowie den konkreten Anliegen der Referendare und Referendarinnen eines jeweiligen Ausbildungsjahrgangs.

Grundlegende Themen werden im weiteren Verlauf der Ausbildung in Spiralform wieder aufgenommen und weiter vertieft. Im Mittelpunkt der einzelnen Fachsitzungen steht ein Themenschwerpunkt, darüber hinaus werden aktuelle Fragen und Probleme unter dem Tagesordnungspunkt  "Aus der Praxis - für die Praxis" behandelt. Eine "Ideenbörse" dient dem Austausch gelungener Stundenverläufe, interessanten Materials und Links sowie neuer Ideen.

Titus 

 Ausbildungsinhalte:

 1. Quartal (kennenlernen – reflektieren – ausprobieren)

- Intensivphase (z.B. gemeinsame Planung von Unterricht; Richtlinien und Lehrpläne Sek I / Sek II)

- grundlegende Kriterien für einen zeitgemäßen Lateinunterricht  

- Unterrichtsbeobachtung, -planung, -durchführung, -reflexion

- Aufbau eines Repertoires an fachspezifischen Arbeitsformen und –methoden (z.B. funktionaler Methoden-, Sozialformen- und Medieneinsatz;)

- Erstellen von Unterrichtsentwürfen nach den Kriterien des Faches (Lernziele, Formulierungen)

 2. und 3. Quartal (Lernprozesse differenzierter gestalten und reflektieren)

-grundlegende Fachthemen (z.B. Wortschatzarbeit, Üben, Motivation)

-längerfristige Unterrichtsplanung und Erweiterung des aufgebauten Repertoires an Arbeitsformen und –methoden (z.B. Umgang mit Lehrbüchern, Grammatiken, Textausgaben; Probleme einführenden Sprachunterrichts, Vermittlung typischer lateinischer Konstruktionen, Sprachreflexion, Sprachvergleich; grundlegende Texterschließungs- und Interpretationsmethoden)

- Berücksichtigung der fachspezifischen Grundsätze der Leistungsbeurteilung in den unterschiedlichen Beurteilungsbereichen

- Einsatz binnendifferenzierender Unterrichtsmethoden und Förderung selbständigen Lernens (Lernstrategien und Arbeitstechniken; Diagnoseverfahren)

 4. und 5. Quartal (Lernprozesse als Erziehungsprozesse begreifen und die eigene Rolle reflektieren)

- Vertiefung verschiedener Fachthemen (z.B. Offene Unterrichtsformen, zentrale Bildungsstandards, Latinumsbestimmungen, Abitur)

- Rezeption lateinischer Texte und antiker Werte und ihr Stellenwert im Unterricht (z.B. Einsatz des Stufenmodells der Interpretation für eine sinnstiftende Auseinandersetzung mit den Unterrichtsinhalten)

- Methoden der Evaluation und Reflexion der Lehrerrolle  

6. Quartal (Das Fach im schulischen Kontext gestalten und den Ausbildungsprozess als Einstieg in ein professionelles Lehrerhandeln begreifen)

-Vertiefung verschiedener Fachthemen (bedarfsorientiert)

- Einsatz fachübergreifender Kooperation, Beitrag zur Verankerung des Faches Latein innerhalb des Kanons der Fremdsprachen; Reflexion der Rolle des Lateinunterrichts im Kontext der Fächer (Profilbildung)

- Einsatz und Reflexion der Chancen/Bedingungen der Nutzung außerschulischer Lernorte ( z.B. Theater, Museumsbesuche, Exkursionen)

- Examensvorbereitung

 

Das Kerncurriculum für Latein steht Ihnen zum Download zur Verfügung.

 

Fachleiterin: Sylvia Meise-Amthauer

 

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